Leistungsdiagnostik in Frankfurt:

Das HERZWERK führt Laktatmessung und Spiroergometrie durch

 

Leistungsdiagnostik mittels Laktatmessung und Spiroergometrie dient zur individuellen Planung und Optimierung des Trainings. Leistungsdiagnostik kann aber auch kardiale oder pulmonale Fragestellungen klären.

Wie viel Sport ist für den Einzelnen gesund? Welche Belastung kann und soll man sich zumuten? Wie kann man die besten Ergebnisse erzielen?

Es empfiehlt sich, einen Status zu erheben: Wie ist die körperliche Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die motorische Komponente Ausdauer einzuordnen? Wie verändern sich während einer Belastung gewählte Untersuchungsparameter wie beispielsweise Laktat, Sauerstoffaufnahme, Kohlendioxidabgabe oder andere Parameter.

Anhand der erhobenen Messwerte kann der Fachmann eine fundierte Trainingsempfehlung aussprechen. So kann es sein, dass dem einen geraten wird, zur Leistungssteigerung lieber öfter, aber in langsamerem Tempo zu trainieren, während ein anderer aufgrund der erhobenen Zahlen und Fakten sein Training lieber ausweiten und intensivieren sollte.

Kontakt

CCB HERZWERK GmbH
Friedberger Landstraße 406
60389 Frankfurt am Main

069 9542593 0 info@ccb-herzwerk.de

Öffnungszeiten

Mo–Fr 14–22 Uhr
Sa, So, Feiertag 10–17 Uhr

Leistungsdiagnostik gibt Informationen für die Belastbarkeit von Herzpatienten

Sehr viele Herzpatienten würden nur allzu gerne Sport treiben, trauen sich aber nicht. Denn sie wissen nicht, welche Belastungen sie sich zumuten können. Dabei ist es gerade für diese Patienten sehr wichtig sich zu belasten, um ein bereits bekanntes Krankheits-Risiko zu minimieren oder zumindest nicht zu verschlimmern.

Es mangelt nicht an Anleitungen zum Sport im Alter, oder Sport für Herzpatienten. Doch konkrete Angaben über die Höhe einer zukünftigen sportlichen Belastung gibt es nicht, da jeder Mensch unter Belastung anders reagiert. Dies gilt insbesondere für Patienten, bei denen bereits eine  Einschränkung bekannt ist.

Also empfiehlt sich ein Test, bei dem EKG, Blutdruck und Stoffwechsel unter der Belastung parallel kontrolliert werden. Alter und Vorerkrankung entsprechend wird ein passendes Testprotokoll entwickelt, das die Grundlage für die Belastung bietet. Langsam und sacht wird an die Steigerung herangegangen.

Sie können zwischendurch jederzeit mit dem Testbetreuer sprechen und berichten, wie es Ihnen geht. Wenn die Ergebnisse vorliegen werden die Werte besprochen und Sie erhalten Ihre persönliche Belastungsempfehlung.

Leistungssportler orientieren ihr Training ganz gezielt an den Ergebnissen der Leistungsdiagnostik

Leistungssportler versuchen, die zum Training zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen. Immer wieder modifizieren sie ihren Trainingsplan, um weitere Leistungssteigerungen zu erreichen.

In regelmäßigen Abständen zeigt eine Leistungsdiagnostik die Erfolge des Trainings schwarz auf weiß. In Zusammenarbeit mit einem HERZWERK Trainer wird dann am Trainingsplan gefeilt, bis das Ziel erreicht ist. Dann kann das nächste Leistungsziel, oftmals ein Marathon, anvisiert werden.

Wo wäre eine Leistungsdiagnostik besser angesiedelt, als bei Kardiologen? Diese haben die Expertise und die Erfahrung, die erhobenen Werte auch zu beurteilen und - besonders bei Patienten - in einen Gesamtzusammenhang zu stellen. Die Leistungsdiagnostik ist nicht im Mitgliedsbeitrag enthalten und wird gesondert gebucht und abgerechnet.

Melden Sie sich hier für eine Laktatmessung oder eine Spiroergometrie im HERZWERK an.

Tel.: 069 9542593 0

Terminvereinbarung Leistungsdiagnostik

Ihre Ansprechpartner für die Terminierung einer Leistungsdiagnostik im HERZWERK sind

Herr Dohmann: 069/9542593-12
und Herr Fautz: 069/9542593-21

Termine für Vereine und Mannschaften vereinbaren Sie bitte mit Herrn Dohmann.

Zu beachten vor einer Leistungsdiagnostik im HERZWERK

Bei der Leistungsdiagnostik sollten Sie zwar nicht nüchtern sein, aber doch zwei Stunden vorher nicht mehr viel essen. Bitte trinken Sie ausreichend. Direkt nach der Belastung wird Ihnen Wasser zum Trinken angeboten.

Für Leistungssportler gilt: Bitte nicht gerade am Vortag eine Höchstleistung erbringen.

Bringen Sie bitte leichte Sportkleidung und geeignete Schuhe mit zur Leistungsdiagnostik.

Während dieses Belastungstests werden die ein- und ausgeatmeten Gase über eine Maske aufgefangen und analysiert. Gleichzeitig wird ein EKG geschrieben und bei Belastung auf dem Fahrradergometer der Blutdruck kontrolliert. Mit Hilfe der Spiroergometrie werden drei Bereiche des Körpers beleuchtet und voneinander abgegrenzt:

  1. Herz (Sauerstoffaufnahme)
  2. Lunge (Sauerstofftransport)
  3. Muskulatur (Sauerstoffsättigung)

Der Verlauf und die absoluten Werte der maximalen Sauerstoffaufnahme geben Aufschluss über die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit der getesteten Person. Zusätzlich können Informationen über die Atmung z.B. über die Atemökonomie oder das Atemmuster gewonnen werden. Der Verlauf des Energieumsatzes zeigt neben dem absoluten Energieverbrauch auch den relativen Anteil der Fette, bzw. Kohlenhydrate an der Energiegewinnung an. Auch lässt sich insgesamt die Leistungsökonomie bestimmen – wie viel Energie wird für eine bestimmte Leistung benötigt, und wie lässt sich das vielleicht optimieren? Somit bietet die Spiroergometrie in vieler Hinsicht „unblutig“ Daten, die der Laktatdiagnostik vergleichbar sind. Darüber hinaus werden aber Informationen bzgl. der Ökonomie der Leistungserbringung gewonnen. Zusätzlich können die Bereiche Herz-Kreislauf, Atmung und Muskulatur differenziert betrachtet werden. Dies kann bei fraglichen krankhaften Veränderungen sinnvoll sein, insbesondere aber auch zur der Analyse einer Leistungsoptimierung.

Die Belastung erfolgt nicht in Stufen, sondern stetig ansteigend in einer sogenannten „Rampe“.

Trotz Maske ist es während der Untersuchung möglich zu sprechen und sich zu verständigen.

  • Trainingsanamnese
  • Ruhe EKG
  • Blutdruckmessung
  • Stufentest Fahrrad oder Laufband
  • Standardisierte Belastungsverfahren: (WHO, BAL)
  • z.B. Protokolle für Fahrradergometrie: Eingangsstufe: 25, 50, 100; Watt Stufendauer: 3 min; Stufenhöhe: 25, 50 Watt
  • Aufzeichnung von Ekg, Herzfrequenz und Blutdruck
  • Laktatentnahme auf jeder Stufe
  • Auswertung der individuellen Laktatleistungskurve
  • Bestimmung der Laktatschwelle
  • Ableitung von Trainingsempfehlungen auf der Basis der erhobenen Werte
  • Befundbericht inkl. Erstellung eines Trainingsplans (4 Wochen)

Laktat (Milchsäure) liegt im Blut in Ruhe in einer Konzentration von 1-2 mmol/l vor und unterliegt interindividuellen Schwankungen. Während einer gegebenen Belastung steigt der Laktatspiegel an. Bei ausreichender Sauerstoffzufuhr wird das Laktat über die Zellatmung in den Mitochondrien verwertet. 

Besteht eine zu geringe Sauerstoffzufuhr sammelt sich das Laktat im Blut an und führt bei Überschreiten einer bestimmten Konzentration, die individuell unterschiedlich ist, zum Belastungsabbruch. Die gewonnen Werte werden graphisch in einer Laktatleistungskurve dargestellt und geben Aufschluss darüber, welche Energieträger zur Energiegewinnung herangezogen werden und bei welcher Leistung ( Watt, km/h) bzw. korrespondierender Herzfrequenz die individuelle anaerobe Schwelle liegt.

Das Laktatverhalten ist zudem abhängig von der Ernährung insbesondere vom momentanen Bestand an Muskelglykogen. Sind die Glykogenspeicher gefüllt, kann auch mehr Laktat produziert, bzw. eine höhere Leistung erbracht werden. Hingegen werden die Werte bei glykogenarmer Ernährung eher niedrig ausfallen und die Leistungsfähigkeit sinken. Daher ist es wichtig, am Tag vor einem Belastungstest die Kohlenhydratspeicher ausreichend zu füllen, damit die Trainingsempfehlungen adäquat hergeleitet werden können.